Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ist 2025 weniger denn je ein einzelnes Krankheitsbild – sie ist ein Dach über vielen Phänotypen mit unterschiedlichen Auslösern, Pathomechanismen und therapeutischen Antworten. Die gute Nachricht: Die Präzisionsmedizin macht aus dieser Heterogenität eine Chance. Neue Studien – von SUMMIT (Tirzepatid) über moderne SGLT2-Analysen bis hin zu KI-gestützter Phänotypisierung – verlagern den Fokus von «one size fits all» hin zu Zielgruppen wie der Adipositas-HFpEF, der AF-assoziierten HFpEF, reno-metabolischen Profilen oder seltenen Infiltraten.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Von der Diagnostik zur personalisierten Therapie
Nuklearmedizinische Bildgebung bei Parkinson
- Psoriasis in schwierigen Lokalisationen: Nagelpsoriasis
IL-23 und IL-17 als Target –ausgewählte Studienbefunde
- Künstliche Intelligenz in der Diabetesprävention
Lebensstilinterventionen werden mit KI besser angenommen
- B-Zell-Lymphome
Bispezifische Antikörper – Mechanismen, Evidenz und zukünftige Rolle
- Sponsored Content: Praktisch im Alltag: Glukosewert einfach ablesen
Stärkung des Selbstmanagements, Entlastung in der Sprechstunde
- Dermatoskopische Befunde granulomatöser Erkrankungen
Kutane Sarkoidose, Necrobiosis lipoidica und Granuloma anulare
- Clostridioides-difficile-Infektion: spezifische Therapie