Die C.-difficile-Infektion (CDI) ist die häufigste erregerbedingte Ursache der nosokomialen Diarrhoe, kann aber bei Vorliegen von Risikofaktoren auch bei ambulanten Patienten auftreten. Aufgrund der assoziierten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiken besteht bei einer diagnostizierten CDI in der Regel eine Indikation für eine spezifische Therapie. Der Einsatz oraler Antibiotika bleibt die wichtigste Massnahme, obschon eine vorangegangene Antibiotikabehandlung der Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer CDI ist.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- MACE-Risiko, Herzinsuffizienzinzidenz und Gesamtmortalität
Das metabolische Syndrom als kardiovaskulärer Risikofaktor
- Glaukom im höheren Lebensalter: Progredienz verlangsamen
IOD-Senkung ist derzeit die einzige evidenzbasierte Behandlung
- Sponsored Content: Neurofibromatose Typ 1 (NF1)
Mirdametinib erhält Zulassung für Kinder und Erwachsene mit NF1
- Vektor-übertragene Infektionen mit Hautmanifestationen
Arboviren und Leishmaniose in Europa
- Multimorbidität und Funktionsfähigkeit im höheren Lebensalter
Gesundheitszustand individuell abklären und Risiken vermindern
- Zeckensaison: Gefahr durch Frühsommer-Meningoenzephalitis
FSME-Impfung für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren empfohlen
- Neue WHO-Leitlinie, aktualisierte Stimulationsprotokolle, PGT-A im Fokus
Fertilität und Reproduktionsmedizin 2026
- Wundbehandlung