Akute Durchfallerkrankungen sind bei Kindern nach wie vor eine Hauptursache für Morbidität und Mortalität. Obwohl Fortschritte in der Diagnostik die Erkennung von Magen-Darm-Erregern verbessert haben, können falsche Schlüsse einen unangemessenen Antibiotikaeinsatz zur Folge haben – vor allem, wenn Eltern unsicher sind und Erwartungen haben, die klinisch eigentlich nicht gerechtfertigt sind. Elektronischen Tools zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung könnten künftig deeskalierende Wirkung haben.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GASTROENTEROLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostatazysten
- Multimodale Parkinson-Therapie
Positive Effekte einer musikbasierten Intervention
- Psychoonkologie
Kommunikation als Schlüssel zur Therapieadhärenz
- Kardiologie
Minimalinvasiv – der leise Triumph der modernen Herzchirurgie
- Schizophrenie im Erstmanifestationsstadium
Welches Antipsychotikum bei medikamentennaiven Patienten?
- Diarrhö bei Kindern
Problemfall elterliche Erwartungen
- Vom Symptom zur Diagnose
Multilocular cystic renal cell carcinoma (MCRCC)
- Zukunftsgestaltung mit LLM & Co.