Im Rahmen des SOHC 2025 (Swiss Oncology & Hematology Congress) hielt Christoph Röllig vom Universitätsklinikum Dresden einen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen bei der Diagnose und Therapie der minimalen Resterkrankung (MRD) bei akuter myeloischer Leukämie (AML); dabei hob er insbesondere deren prognostische Bedeutung hervor und zeigte auf, wie MRD‑Befunde – abhängig von dem genetischen Risiko – Entscheidungen zur allogenen Stammzelltransplantation beeinflussen können. Darüber hinaus betonte er das Potenzial präemptiver MRD‑basierter Strategien zur frühzeitigen Rückfallvermeidung, machte jedoch deutlich, dass deren zukünftiger Stellenwert sowie der Nutzen MRD‑gesteuerter Transplantationsentscheidungen massgeblich von laufenden Studien wie INTERCEPT abhängen wird.
Autoren
- Dr. oec. Odile Schwarz-Herion
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
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