Die medizinischen Schritte im Rahmen der körperlichen Geschlechtsanpassung (Transition) haben sich in der Schweiz in den letzten Jahren gut etabliert. Als Voraussetzung für eine medizinische Massnahme wird von endokrinologischer und chirurgischer Seite her ein sogenanntes Indikationsschreiben verlangt. In diesem Bericht schreibt die betreuende Fachperson (Psychiater oder Psychotherapeut mit Erfahrung in Transgender-Medizin) gemäss dem Alter und der Lebenssituation des Betroffenen eine ausführliche Beurteilung, in welcher die Diagnose, psychische Verfassung, Urteilsfähigkeit sowie der zu erwartende Verlauf beschrieben wird.
Autoren
- Dr. med. Niklaus Flütsch
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D