Ozanimod, ein selektiver Modulator der Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptoren 1 und 5, hat in Phase-2- und -3-Studien seine Wirksamkeit bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) unter Beweis gestellt. In einer Dosierung von 0,92 mg täglich zeigte er eine überlegene Wirksamkeit im Vergleich zu intramuskulärem Interferon β-1a sowohl bei den klinischen Endpunkten als auch bei den MRT-Messungen der Krankheitsaktivität, bei gleichzeitigem Erhalt eines günstigen Verträglichkeitsprofils mit weniger unerwünschten Ereignissen und niedrigen Abbruchraten.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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