Ein Zentralarterienverschluss der Retina ist ein ophthalmologischer Notfall, der bei Hyperkoagulabilität, Entzündungen oder Vaskulitis auftreten kann. Im vorliegenden Fall manifestierten sich die Symptome während einer akuten Windpockeninfektion und gingen mit einer vorübergehenden Erhöhung der Antiphospholipid-Antikörper (aPL) einher. aPL gelten insbesondere bei Patienten mit kürzlich aufgetretener Virusinfektion als potenzieller Biomarker.
Dir könnte auch gefallen
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter