Visual Snow ist eine eigenständige neurologische Störung mit charakteristischen visuellen und nicht-visuellen Symptomen. Chromatische Filter und okulomotorisches Training können die Beschwerden deutlich reduzieren. Das Visual-Snow-Syndrom galt lange als rätselhaft und schwer behandelbar. Der Beitrag ordnet Pathophysiologie, Diagnostik und aktuelle Therapieoptionen ein und zeigt, warum nicht-medikamentöse Ansätze heute die vielversprechendsten Behandlungsmöglichkeiten darstellen.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D
SGLT2i, Metformin oder beides?
- Biophile Gestaltung von Arbeitsumgebungen
Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden und Produktivität
- Vom Symptom zur Diagnose
Differenzialdiagnostisch mehrdeutige intrapelvine Raumforderung
- Endokrinologie: APECED-assoziierter Hypoparathyreoidismus
Parathormon-Analogon korrigierte den Serumkalziumspiegel
- Transitorische ischämische Attacke
Umfassende Diagnostik kann Schlaganfallrisiko verringern
- Maligne Tumoren der Clavicula