Leichtes Asthma wird oft unterschätzt – dabei birgt es ein reales Risiko für Exazerbationen, Krankenhausaufenthalte und beeinträchtigte Lebensqualität. Neue Studien und aktualisierte GINA-Leitlinien fordern ein Umdenken: Weg von der alleinigen SABA-Bedarfstherapie, hin zu einer evidenzbasierten Bedarfstherapie mit Budesonid/Formoterol. Auch die Diagnostik rückt stärker in den Fokus – inklusive Provokationstests und Früherkennung bei Risikogruppen wie Patienten mit Nasenpolypen.
Autoren
- Dr. med. Stefanie Keymel
Publikation
- InFo PNEUMOLOGIE & ALLERGOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Myelofibrose
Neue Erkenntnisse zur Rolle der Entzündung in der Pathogenese
- Inkretinmimetika bei Adipositas und Prädiabetes
Liraglutid, Semaglutid und Tirzepatid: beachtliche Evidenzbasis
- Versorgung infizierter und infektionsgefährdeter Wunden
Interdisziplinäre Perspektive im Fokus
- Chronische und schwer heilende Wunden
Vorteile der ambulanten Unterdruck-Wundtherapie nutzen
- COPD
Auch eine einzige moderate Exazerbation kann Prädiktor für Mortalität sein
- HER2+-metastasierter Brustkrebs
Neue therapeutische Massstäbe durch SHR-A 1811
- Angina tonsillaris: klinisches Management
Konservative Therapie oder OP?
- Dermokosmetikum bei leichter bis mittelschwerer Akne