Wenn die Wundheilung unter konventioneller lokaltherapeutischer Versorgung stagniert, kann der Einsatz einer Unterdruck-Wundtherapie (Negative Pressure Wound Therapy, NPWT) sinnvoll sein. Bei der auch unter den Bezeichnungen «Vakuumtherapie» oder «Vakuumversiegelungstherapie» bekannten NPWT wird mittels einer Pumpe ein kontrollierter, örtlich begrenzter Unterdruck in einer Wunde erzeugt, um den Heilungsprozess zu fördern. Mittlerweile sind zunehmend tragbare Systeme verfügbar, die keine grossen Kanister benötigen, was die Patientenmobilität erhöht und die Behandlung vereinfacht. Die Indikationen für solche Einweg-NPWT-Geräte sind vielfältig.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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