Wenn die Wundheilung unter konventioneller lokaltherapeutischer Versorgung stagniert, kann der Einsatz einer Unterdruck-Wundtherapie (Negative Pressure Wound Therapy, NPWT) sinnvoll sein. Bei der auch unter den Bezeichnungen «Vakuumtherapie» oder «Vakuumversiegelungstherapie» bekannten NPWT wird mittels einer Pumpe ein kontrollierter, örtlich begrenzter Unterdruck in einer Wunde erzeugt, um den Heilungsprozess zu fördern. Mittlerweile sind zunehmend tragbare Systeme verfügbar, die keine grossen Kanister benötigen, was die Patientenmobilität erhöht und die Behandlung vereinfacht. Die Indikationen für solche Einweg-NPWT-Geräte sind vielfältig.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen