Bei rund 80% aller Anämien handelt es sich um Eisenmangelanämien. Neben Fehlernährung oder Malabsorption kann ein erhöhter Eisenbedarf vorliegen oder es kommt aufgrund chronischer Blutungen zu Eisenverlusten. Wenn sich eine orale Eisentherapie nicht als zielführend erweist, werden zur Eisensubstitution intravenöse Zubereitungen eingesetzt. Heutzutage werden dextranfreie Eisenkomplexe bevorzugt, die nur ein geringes Risiko für eine anaphylaktoide Reaktion aufweisen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Psoriasis und metabolische Komorbiditäten: neue Studiendaten
GLP-1RAs zeigten einen wertvollen doppelten Nutzen
- Herzinsuffizienz: Viererkombination als «Guideline-Directed Medical Therapy»
Bei HFrEF etablierter Standard mit individuellen Nuancierungen
- Chronische Entzündung als Treiber der Alterung
Immunoseneszenz und Inflammaging
- Evidenz, Grenzen und praktische Implikationen
Phytotherapie bei Angststörungen
- Kasuistik: Schluckauf nach Ketoazidose
Vernebeltes Lidocain bringt Linderung
- Hidradenitis suppurativa: Biologika reduzieren Entzündungsprozesse
Therapieempfehlungen richten sich nach dem Schweregrad und der entzündlichen Aktivität
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz