Bei selektionierten Patientengruppen mit Vorhofflimmern kann eine Ablation zu einer Symptom- und/oder Prognoseverbesserung führen. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte die Antikoagulation vor, während und nach der Ablation kriteriengeleitet erfolgen. Es herrscht Konsens darüber, dass eine periprozedurale orale Antikoagulation (OAK) in der Regel unabhängig vom thromboembolischen Risiko empfehlenswert ist. Hingegen wird die längerfristige Fortführung der OAK kontrovers diskutiert. Die 2025 veröffentlichte ALONE-AF-Studie hat hierzu neue Evidenz hervorgebracht.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Kardiologie und Ernährung
Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position
- Mamma- (HR+) und Endometriumkarzinom
Hormonabhängige weibliche Tumoren im Vergleich
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen