Bei selektionierten Patientengruppen mit Vorhofflimmern kann eine Ablation zu einer Symptom- und/oder Prognoseverbesserung führen. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte die Antikoagulation vor, während und nach der Ablation kriteriengeleitet erfolgen. Es herrscht Konsens darüber, dass eine periprozedurale orale Antikoagulation (OAK) in der Regel unabhängig vom thromboembolischen Risiko empfehlenswert ist. Hingegen wird die längerfristige Fortführung der OAK kontrovers diskutiert. Die 2025 veröffentlichte ALONE-AF-Studie hat hierzu neue Evidenz hervorgebracht.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
Erkennen und Managen Seltene Epilepsie-Syndrome
- MACE-Risiko, Herzinsuffizienzinzidenz und Gesamtmortalität
Das metabolische Syndrom als kardiovaskulärer Risikofaktor
- Glaukom im höheren Lebensalter: Progredienz verlangsamen
IOD-Senkung ist derzeit die einzige evidenzbasierte Behandlung
- Sponsored Content: Neurofibromatose Typ 1 (NF1)
Mirdametinib erhält Zulassung für Kinder und Erwachsene mit NF1
- Vektor-übertragene Infektionen mit Hautmanifestationen
Arboviren und Leishmaniose in Europa
- Multimorbidität und Funktionsfähigkeit im höheren Lebensalter
Gesundheitszustand individuell abklären und Risiken vermindern
- Zeckensaison: Gefahr durch Frühsommer-Meningoenzephalitis
FSME-Impfung für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren empfohlen
- Neue WHO-Leitlinie, aktualisierte Stimulationsprotokolle, PGT-A im Fokus