Im Gegensatz zu neurotypischen Patienten entwickelt sich das Gehirn neurodivergenter Menschen anders als der Norm entsprechend. Autismus wird als eine Form der Neurodivergenz definiert. Bei ihnen ist eine abweichende Reizverarbeitung eher die Regel und ein zentrales, aber häufig unterschätztes Merkmal ihres Störungsbildes. Betroffene zeigen häufig eine Über- oder Unterreagibilität auf sensorische Reize sowie ein intensives Interesse an sensorischen Erlebnissen. Wird eine Autismus-Spektrum-Störung nicht erkannt, kann es zu folgenschweren Fehldiagnosen, Fehlbehandlungen und kontraindizierten Interventionen kommen.
Autoren
- Dipl. Psych. Kristina Marquass
- M.Sc. Psych. Cirsten Bauer
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Hidradenitis suppurativa: Biologika reduzieren Entzündungsprozesse
Therapieempfehlungen richten sich nach dem Schweregrad und der entzündlichen Aktivität
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz
SKYCLARYS™ VERLANGSAMT LANGFRISTIG DAS FORTSCHREITEN DER FRIEDREICH-ATAXIE
- Endometriumkarzinom, malignes Melanom und NSCLC im Fokus
Personalisierte mRNA‑ und Neoantigen‑Vakzinen in der Onkologie
- Konsequenzen für Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Die inflammatorische Subgruppe der Major Depression
- Adhärenz von GLP1-RA
Hälfte der Patienten bricht Therapie innerhalb eines Jahres ab
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten
Impfung als einfache und sinnvolle Prophylaxe
- Ein fallbasierter, praxisnaher Überblick aus Kanada