Morbus Parkinson und Sarkopenie sind zwei Alterserscheinungen, die sich wechselseitig verstärken: Während PK durch den fortschreitenden Verlust nigrostriataler Dopaminneurone und abnorme α-Synuclein-Ablagerungen charakterisiert ist, kennzeichnet Sarkopenie den Verlust von Muskelmasse und -kraft im Alter. Klinische Studien belegen, dass bis zu 20% aller PK-Patienten zusätzlich an einer manifesten Sarkopenie leiden. Diese Koinzidenz verschlechtert Mobilität, Gleichgewicht und Lebensqualität deutlich, erhöht das Sturz- und Frakturrisiko und trägt so wesentlich zur Morbidität und Mortalität bei. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist ein tiefgehendes Verständnis der gemeinsamen pathogenetischen Mechanismen unerlässlich.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz
SKYCLARYS™ VERLANGSAMT LANGFRISTIG DAS FORTSCHREITEN DER FRIEDREICH-ATAXIE
- Endometriumkarzinom, malignes Melanom und NSCLC im Fokus
Personalisierte mRNA‑ und Neoantigen‑Vakzinen in der Onkologie
- Konsequenzen für Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Die inflammatorische Subgruppe der Major Depression
- Adhärenz von GLP1-RA
Hälfte der Patienten bricht Therapie innerhalb eines Jahres ab
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten
Impfung als einfache und sinnvolle Prophylaxe
- Ein fallbasierter, praxisnaher Überblick aus Kanada
Impfungen bei Herzpatienten
- Aknebehandlung: aktuelle Trends