Gemäss der im vergangenen Jahr aufdatierten Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) gelten Blutdruckwerte von 120–139/70–89 mmHg als «erhöhter Blutdruck». Eine medikamentöse Therapie wird erst bei manifester Hypertonie empfohlen, ausser bei erhöhtem kardiovaskulärem Risiko oder bereits aufgetretenen Ereignissen. Bei betagten Personen ist Gebrechlichkeit höher zu gewichten als das Alter. Ein weiteres therapierelevantes Prinzip ist «ALARA» (as low as reasonably possible).
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute nicht-spezifische Rückenschmerzen
Biopsychosoziales Konzept implementieren
- Neuropathische Schmerzen
Evidenzbasierte Neuromodulation auf Basis klinischer Studien und Real World Daten
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom