Adhärenzprobleme in der Psychiatrie entstehen durch krankheitsbedingte Einschränkungen, Nebenwirkungen sowie psychosoziale, ökonomische und kulturelle Belastungen. Geringe Krankheitseinsicht, affektive Instabilität und kognitive Defizite erschweren zusätzlich die Therapietreue. Strukturierte, individuell angepasste Behandlung, moderne Pharmakotherapie und partizipative Entscheidungsfindung können die Adhärenz nachhaltig verbessern.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Hidradenitis suppurativa: Biologika reduzieren Entzündungsprozesse
Therapieempfehlungen richten sich nach dem Schweregrad und der entzündlichen Aktivität
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz
SKYCLARYS™ VERLANGSAMT LANGFRISTIG DAS FORTSCHREITEN DER FRIEDREICH-ATAXIE
- Endometriumkarzinom, malignes Melanom und NSCLC im Fokus
Personalisierte mRNA‑ und Neoantigen‑Vakzinen in der Onkologie
- Konsequenzen für Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Die inflammatorische Subgruppe der Major Depression
- Adhärenz von GLP1-RA
Hälfte der Patienten bricht Therapie innerhalb eines Jahres ab
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten
Impfung als einfache und sinnvolle Prophylaxe
- Ein fallbasierter, praxisnaher Überblick aus Kanada