Tinnitus ist ein hochprävalentes Symptom mit erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität; randomisierte Studien zeigen bislang keine klar wirksame pharmakologische Standardtherapie. Leitlinien empfehlen primär edukative, audiologische und psychotherapeutische Ansätze. Dennoch werden pflanzliche Präparate – insbesondere Ginkgo-biloba-Extrakte, aber auch Açaí, koreanischer roter Ginseng und traditionelle chinesische Rezepturen – weltweit eingesetzt. Der Beitrag fasst die aktuelle Evidenz zu Phytotherapie beim Tinnitus kritisch zusammen und verortet sie im Kontext aktueller Leitlinien.
Dir könnte auch gefallen
- Xerosis cutis im höheren Lebensalter
Emollienzien mit Humectants wie Urea oder Glycerin: klinische Evidenz
- Kasuistik
Chronische eosinophile Pneumonie bei RA
- Kasuistik: sekundärer Pseudohypoaldosteronismus
Schwere Elektrolytstörungen und unspezifische Symptome bei einem Säugling
- CKD und Bluthochdruck
Bidirektionale Wechselwirkungen im Blick behalten
- Molekulare Klassifikation, FIGO 2023 und Chemo-Immuntherapie
Endometriumkarzinom
- Psoriasis-Arthritis
Ältere Patienten mit Gefahr für Tachyarrhythmien
- Genetisch bedingte Nierenerkrankung: DOUBLE PROTECT Alport
SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als add-on zur RAS-Blockade
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter