Tinnitus ist ein hochprävalentes Symptom mit erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität; randomisierte Studien zeigen bislang keine klar wirksame pharmakologische Standardtherapie. Leitlinien empfehlen primär edukative, audiologische und psychotherapeutische Ansätze. Dennoch werden pflanzliche Präparate – insbesondere Ginkgo-biloba-Extrakte, aber auch Açaí, koreanischer roter Ginseng und traditionelle chinesische Rezepturen – weltweit eingesetzt. Der Beitrag fasst die aktuelle Evidenz zu Phytotherapie beim Tinnitus kritisch zusammen und verortet sie im Kontext aktueller Leitlinien.
Dir könnte auch gefallen
- Onkolytisches Virus beim Melanom im Stadium II
Innovative Methode zur Vorhersage Therapieansprechens
- Phimose und Peniskrebs unter SGLT2i
Erhöhtes Risiko für Männer mit T2D
- Diabetische Ketoazidosen
Handlungsempfehlung für die Praxis
- Migräne: mehr Lebensqualität dank multimodaler Versorgung
Breitere Auswahl an innovativen Migräneprophylaktika und Akuttherapien
- Therapie nicht-tumorbedingter Schmerzen
Für Schmerzen des Bewegungsapparates Opioide nicht leichtfertig verordnen
- «Vergessene Achse» zwischen Pflanzenstoffen, Darm und Systemgesundheit
Mikrobiom und Phytotherapie
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten
Impfung als einfache und sinnvolle Prophylaxe
- Migräne