Der Begriff Mangelernährung umfasst mehr als nur eine unzureichende Nahrungszufuhr; es ist ein eigenständiges Krankheitsbild mit klar definierten Auswirkungen auf Komplikationsrate, Funktionalität und Mortalität, das sich durch strukturierte Ernährungstherapie beeinflussen lässt. Bei polymorbiden Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen sowie nach schwerer Pneumonie stellt Mangelernährung einen zentralen, häufig unterschätzten Prognosefaktor dar.
Autoren
- Prof. Dr. med. Philipp Schütz, MD, MPH
Publikation
- InFo PNEUMOLOGIE & ALLERGOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Blutung im oberen GI-Trakt: Hämatemesis, Hämatochezie oder Meläna?
Von der Risikostratifizierung bis zum postendoskopischen Management
- Sponsored Content: Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)
Langfristiges Therapieansprechen unter Tepmetko® bei METex14-skipping Mutation
- Adipositas, Ernährung und psychische Gesundheit
Depression, Binge-Eating, internalisiertes Stigma
- Multiples Myelom
Aktualisierte Studiendaten zu MRD‑gesteuerter Langzeittherapie
- Von Hypertonie zu Herzinsuffizienz?
Wann und wie interveniert werden soll
- Erste PTH-Ersatztherapie der Schweiz
Palopegteriparatid bei chronischem Hypoparathyreoidismus
- Fallbeispiel
Orofaziale Manifestationen des Phelan-McDermid-Syndroms
- Rauchstopp verringert kardiovaskuläre Risiken