Bei steatotischen Lebererkrankungen, die nicht mit Alkoholkonsum assoziiert sind, spricht man heutzutage von der metabolisch bedingten steatotischen Lebererkrankung (MASLD) bzw. von einer metabolisch Dysfunktions-assoziierten Steatohepatitis (MASH). Zur Diagnosestellung erübrigt sich mittlerweile eine Leberbiopsie, was im Praxisalltag eine grosse Vereinfachung ist. Die Behandlung fusst zwar nach wie vor auf Lebensstilmodifikation, aber mit Semaglutid und Resmetirom gibt es zwei neue Hoffnungsträger aus dem Bereich der Pharmakotherapien und auch Magenbypass und Schlauchmagenoperation sind evidenzbasierte Interventionen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostatalipom
- Akute Lungenembolie: neue AHA/ACC-Leitlinie
Praxisrelevante Empfehlungen für risikostratifizierte Triage
- Warum Lipoprotein(a) das grösste therapeutische Vakuum der Kardiologie ist
Lp(a): Der unterschätzte Risikofaktor vor dem Wendepunkt
- Moderne Systemtherapeutika bei Hidradenitis suppurativa
Immunologische Fehlregulation im Visier etlicher Biologika und «Small molecules»
- Perimenopausale Depression, PMDS und Tokophobie
Psychosomatik und mentale Gesundheit in der Gynäkologie
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026