Der chronische Hypoparathyreoidismus gehört zu den wenigen endokrinen Erkrankungen, für die über Jahrzehnte keine ursächliche Hormonersatztherapie zur Verfügung stand. Behandelt wurde nicht der zugrunde liegende Hormonmangel, sondern dessen biochemische Folge – die Hypokalzämie. Mit der Zulassung von Palopegteriparatid durch Swissmedic am 9. Dezember 2025 steht in der Schweiz nun erstmals eine Parathormon(PTH)-Ersatztherapie für erwachsene Betroffene zur Verfügung. Über die Stabilisierung des Kalziumhaushalts hinaus rücken die kürzlich publizierten 2-Jahres-Daten der Studie PaTHway einen Parameter in den Fokus, der für die Langzeitprognose besonders bedeutsam ist: die Nierenfunktion.
Dir könnte auch gefallen
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen