Was beim schweren Asthma vor einigen Jahren zu einem Paradigmenwechsel führte, hält nun auch Einzug in die COPD-Behandlung: die gezielte, phänotypenspezifische Antikörpertherapie. Für einen Einsatz von Biologika qualifizieren in erster Linie Patienten mit schwerer COPD, die trotz einer Triple-Therapie (LABA+LAMA+ICS) weiterhin unter wiederholten Exazerbationen leiden. Mit Dupilumab und Mepolizumab haben mittlerweile zwei hochwirksame monoklonale Antikörper eine Swissmedic-Zulassung für die Indikation COPD erhalten.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kasuistik: sekundärer Pseudohypoaldosteronismus
Schwere Elektrolytstörungen und unspezifische Symptome bei einem Säugling
- CKD und Bluthochdruck
Bidirektionale Wechselwirkungen im Blick behalten
- Molekulare Klassifikation, FIGO 2023 und Chemo-Immuntherapie
Endometriumkarzinom
- Psoriasis-Arthritis
Ältere Patienten mit Gefahr für Tachyarrhythmien
- Genetisch bedingte Nierenerkrankung: DOUBLE PROTECT Alport
SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als add-on zur RAS-Blockade
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter
Rezidivierende Pneumonien als Ausdruck einer CF
- Long-Covid-/Fatigue-Sprechstunde
Innovativer Ansatz: Neuroplastizität und Predictive Processing
- T-Zell-Lymphome