Bluthochdruck bleibt eine der grössten Herausforderungen der Medizin – vor allem wegen seiner weitreichenden Folgen für Herz, Hirn und Nieren. Moderne Strategien setzen zunehmend auf die 24-Stunden-Blutdruckmessung, differenzierte Zielwerte und eine flexible Auswahl der Medikation. Vom richtigen Umgang mit hypertensiven Krisen über die besondere Berücksichtigung von Diabetes und Nierenfunktion bis zur Blutdruckkontrolle in der Schwangerschaft und bei älteren Patienten: Die aktuellen Empfehlungen stellen eine personalisierte Versorgung ins Zentrum und betonen die Bedeutung von Langzeitkontrollen, Therapieadhärenz und einer frühzeitigen Suche nach Begleiterkrankungen.
Autoren
- Dr. med. Eva Ebnöther
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Warum Lipoprotein(a) das grösste therapeutische Vakuum der Kardiologie ist
Lp(a): Der unterschätzte Risikofaktor vor dem Wendepunkt
- Moderne Systemtherapeutika bei Hidradenitis suppurativa
Immunologische Fehlregulation im Visier etlicher Biologika und «Small molecules»
- Perimenopausale Depression, PMDS und Tokophobie
Psychosomatik und mentale Gesundheit in der Gynäkologie
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026
Neue Pathophysiologie, aktualisierte Diagnostik und das Zeitalter der Inkretinmimetika
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?