Diese seltene und schwere Epilepsieform wurde erstmals von der französischen Ärztin Dr. Charlotte Dravet beschrieben. Die frühere Bezeichnung lautete «schwere infantile myoklonische Epilepsie». Die Erstmanifestation des Dravet-Syndroms erfolgt innerhalb des ersten Lebensjahres und ist durch fiebrige, fokale, in der Regel unilateral ausgeprägte, motorische Krampfanfälle gekennzeichnet.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Bewegung bei Typ-1-Diabetes
Radfahrer und Läufer mit erhöhtem Hypoglykämierisiko
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose
Zeichen verbesserter Verträglichkeit bei längerer Behandlung
- Wenn sich Basaliome als «difficult-to-treat» erweisen
Mit innovativen Therapiestrategien zum Ziel
- Reizdarmsyndrom
RDS oder Endometriose?
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom
Moderne molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapieoptionen
- Therapieresistente Depression
Esketamin-Nasenspray als Monotherapie? Neues bei therapieresistenter Depression
- Analyse von SNVCS-Daten aus dem Zeitraum 2005–2022