Etwa 15–20% aller Brustkrebsfälle sind HER2-positiv, wobei es sich um einen Subtyp mit aggressivem Verlauf und erhöhter Neigung zur Hirnmetastasierung handelt. Eine neue Studie zeigt nun, dass das Enzym ENPP1 die Barrierefunktion der Blut-Hirn-Schranke (BHS) unterminiert und als potenzieller Biomarker für die Frühphase der Entwicklung von Hirnmetastasen bei HER2-positivem Brustkrebs dienen kann, so dass ENPP1-Inhibitoren künftig v.a. bei Patientinnen mit hoher ENPP1-Expression und nachgewiesener BHS-Dysfunktion als ergänzende Strategie zur Metastasierungsprävention eingesetzt werden können.
Autoren
- Dr. oec. Odile Schwarz-Herion
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Präklinische Studie zu Ginkgo-biloba-Spezialextrakt
Welche Rolle spielen Proanthocyanidine?
- Myasthenia gravis: immunmodulatorische Therapien zur Langzeitbehandlung
Erweiterte Möglichkeiten dank innovativer Wirkstoffklassen
- Sponsored Content: Kleine Atemwege können den Therapieerfolg beeinflussen
Asthma- und COPD-Therapie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview