Etwa 15–20% aller Brustkrebsfälle sind HER2-positiv, wobei es sich um einen Subtyp mit aggressivem Verlauf und erhöhter Neigung zur Hirnmetastasierung handelt. Eine neue Studie zeigt nun, dass das Enzym ENPP1 die Barrierefunktion der Blut-Hirn-Schranke (BHS) unterminiert und als potenzieller Biomarker für die Frühphase der Entwicklung von Hirnmetastasen bei HER2-positivem Brustkrebs dienen kann, so dass ENPP1-Inhibitoren künftig v.a. bei Patientinnen mit hoher ENPP1-Expression und nachgewiesener BHS-Dysfunktion als ergänzende Strategie zur Metastasierungsprävention eingesetzt werden können.
Autoren
- Dr. oec. Odile Schwarz-Herion
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
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