Eosinophile galten über lange Zeit als zentrale Effektorzellen des Asthmas, wurden im klassischen Modell als direkte Schädiger des Epithels, als Verstärker bronchialer Hyperreagibilität und als Haupttreiber einer Typ-2-vermittelten Atemwegsentzündung interpretiert. Die wissenschaftliche Entwicklung der vergangenen zwei Dekaden hat dieses Bild differenziert, erweitert und in Teilen infrage gestellt. Sind Eosinophile in Wahrheit primäre Täter – oder lediglich Marker komplexerer immunologischer Muster? Eine neue Lancet-Publikation bringt etwas Licht ins Dunkel.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Asthma/COPD-Special
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Magenkarzinom
Wege der Präzisionsonkologie
- Endometriumkarzinom
Immunologische Treiber und neue Therapiepfade
- Bewegung bei Typ-1-Diabetes
Radfahrer und Läufer mit erhöhtem Hypoglykämierisiko
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose
Zeichen verbesserter Verträglichkeit bei längerer Behandlung
- Wenn sich Basaliome als «difficult-to-treat» erweisen
Mit innovativen Therapiestrategien zum Ziel
- Reizdarmsyndrom
RDS oder Endometriose?
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom