Ein britisches Forschungsteam nutzte zur Identifizierung von Opioidverschreibungen elektronische Patientenakten der Primärversorgung aus dem Zeitraum 2006–2021 basierend auf dem Clinical Research Practice Datalink (CPRD). Die Auswertungen ergaben, dass fast drei Viertel aller neuen Opioid-Verschreibungen auf Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates entfielen. Die Ergebnisse wurden 2025 in der Fachzeitschrift Pain veröffentlicht. Konkrete Empfehlungen für das Management nicht-tumorbedingter chronischer Schmerzen im hausärztlichen Setting bietet unter anderem die aktuelle deutschsprachige DEGAM-Leitlinie.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- CRC, AML und Melanom im Fokus
Molekulare Mechanismen der Tumorplastizität
- Friedreich-Ataxie
Interimsanalysen der PROFA-Studiezeigen «Unmet needs» auf
- Diabetische Retinopathie
Mit GLP1-RA den ER-Stress adressieren
- Studienreport
Sphingolipidprofil bei primärer biliärer Cholangitis im Frühstadium
- Angiosarkom des Herzens
Eine diagnostische und therapeutische «Black Box»
- Zulassung
Perioperatives Durvalumab beim resezierbaren Magen- und GEJ-Adenokarzinom: Swissmedic erteilt erste immunonkologische Zulassung in der Schweiz
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen