Eine differenzierte Adipositas-Diagnostik bildet im Sinne der Präzisionsmedizin eine essenzielle Basis für die Implementierung verbesserter Strategien zur Prävention, Behandlung und Prognose. Häufig liegt eine polygenetische Störung der Energieregulation vor, es existieren aber auch seltene monogene und syndromische Adipositasformen, die durch ein fehlendes Sättigungsgefühl schon im Kleinkindalter entstehen. Adipositas erfordert, wie andere chronische Erkrankungen, eine langfristige medizinische Betreuung – am erfolgversprechendsten ist ein multimodales Behandlungskonzept.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- Ernährung/Adipositas-Special
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Gen-Umwelt-Interaktionen: polygenetische oder monogenetische Determinanten?
- Angeborene Gefässfehlbildungen
Individualisierte Therapie vor einer geplanten Schwangerschaft
- Von der Risikomarkierung zur antiinflammatorischen Intervention
Inflammation als eigenständiges Therapieziel
- H. pylori-Infektion: aktuelle Studiendaten
Weniger Magenkarzinome und peptische Ulzera nach Eradikation
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – tracheale und bronchiale Verkalkungen
- Globale Empfehlung, Swissmedic-Zulassung und SL-Limitatio
WHO-Leitlinie GLP-1 bei Adipositas
- Tinea capitis: aktuelle Leitlinienempfehlungen
Was gilt es bei erwachsenen Patienten zu beachten?
- Geriatrische Patienten