Heart Failure with Improved Ejection Fraction (HFimpEF) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenständigen klinischen Entität entwickelt, die zunehmend differenziert betrachtet wird. Mit der wachsenden Zahl verfügbarer krankheitsmodifizierender Therapien steigt auch die Zahl der Patientinnen und Patienten, deren systolische Funktion sich unter leitlinienkonformer Therapie erholt. Der Begriff HFimpEF umfasst jene Gruppe, die zunächst eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) ≤40% aufwies und unter Therapie auf >40% anstieg, begleitet von einer klinischen Besserung. Eine aktuelle Studie definiert klar, dass es sich nicht um eine «Heilung» handelt, sondern um eine Form der Remission mit strukturellem und molekularem «Memory» der Erkrankung. Diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt für ein Krankheitsmodell, das sowohl Verbesserungen als auch Rückfälle berücksichtigt und damit direkte therapeutische Konsequenzen hat.
Dir könnte auch gefallen
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Präklinische Studie zu Ginkgo-biloba-Spezialextrakt
Welche Rolle spielen Proanthocyanidine?
- Myasthenia gravis: immunmodulatorische Therapien zur Langzeitbehandlung
Erweiterte Möglichkeiten dank innovativer Wirkstoffklassen
- Sponsored Content: Kleine Atemwege können den Therapieerfolg beeinflussen
Asthma- und COPD-Therapie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview