Je früher eine rheumatoide Arthritis (RA) erkannt wird, desto besser die Prognose. Doch leichter gesagt als getan. Herkömmliche klinische, serologische und bildgebende Marker weisen in der Frühphase der Erkrankung oft keine ausreichende Sensitivität auf, was ihren prognostischen Wert einschränkt. Doch es könnte eine neue Option geben: Französische Forscher fanden Belege dafür, dass C1M, ein Serum-Biomarker für den Abbau von Typ-I-Kollagen, dabei helfen kann, das radiologische Fortschreiten einer frühen RA vorherzusagen.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo RHEUMATOLOGIE
Dir könnte auch gefallen
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung
Zielgerichtete Therapieoptionen auf dem Vormarsch
- Seltene Epilepsie-Syndrome