Das früher gebräuchliche «ABC»-Schema wurde in der 2024 erschienenen ESC-Leitlinie durch den umfassenderen «CARE»-Ansatz abgelöst. Die medikamentöse Therapie des Vorhofflimmerns zielt in erster Linie auf eine Verhinderung von Schlaganfällen und auf eine bestmögliche Symptomkontrolle ab. Hierfür wird eine orale Antikoagulation sowie eine Rhythmus- und/oder Frequenzkontrolle empfohlen. Eine Katheterablation kann hochwirksam sein, ist aber nur ein Teil eines ganzheitlichen Konzepts, für dessen Implementierung interdisziplinäre Zusammenarbeit unabdingbar ist. Praxisorientierte Empfehlungen hierzu bietet auch die 2025 veröffentlichte deutsche S3-Leitlinie.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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