Myelofibrose gilt als eine der komplexesten myeloproliferativen Neoplasien – mit hoher Symptomlast, fortschreitender Zytopenie und begrenzten Therapieoptionen – wobei v.a. Anämie stellt eine klinische Herausforderung darstellt, die unter konventioneller JAK-Inhibition oft weiter zunimmt. Eine im August 2025 veröffentlichte multizentrische Studie eines italienischen Forscherteams liefert nun versorgungsnahe Evidenz für Momelotinib als potenziell krankheitsmodifizierende Option zur Wiederherstellung der Erythropoese und Kontrolle milzbedingter Beschwerden.
Autoren
- Dr. oec. Odile Schwarz-Herion
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adipositas in der Hausarztpraxis
Realistische Ziele anpeilen und Schuldzuweisungen vermeiden
- Evidenz, Pathophysiologie und Management im Lichte aktueller Daten
Herzinsuffizienz mit verbesserter Ejektionsfraktion (HFimpEF)
- Frühe rheumatoide Arthritis
C1M hat Potenzial als Biomarker
- Osteoporose
Risikostratifizierte Therapie mit Osteoanabolika verbessert Outcomes
- Sponsored Content: Opicapon (Ongentys®) zur Behandlung von Fluktuationen bei Parkinson
Bestätigte Wirkung – auch in frühen Erkrankungsstadien
- CME: Entzündliche Hauterkrankungen
«Neue Horizonte in der Dermatologie: Entzündliche Hauterkrankungen und assoziierte Komorbiditäten»
- «Swiss Health Care Atlas»
Neuer Indikator: Medikamente zur Gewichtsregulierung
- KI in der Neurologie