Blasenstörungen bei Multipler Sklerose sind häufig – und oft unterschätzt. Bereits im Frühstadium der Erkrankung treten bei vielen Betroffenen Symptome wie Harndrang, Inkontinenz oder Entleerungsstörungen auf, die im weiteren Verlauf die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Eine frühzeitige Diagnostik und gezielte Therapie sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhalten. Der Beitrag zeigt, welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten heute zur Verfügung stehen – von verhaltenstherapeutischen Massnahmen über medikamentöse Ansätze bis hin zu invasiven Verfahren.
Autoren
- Prof. Dr. med. Regula Doggweiler
- PD Dr. med. André Reitz
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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