Monoklonale Antikörper wie Natalizumab sind für die Multiple-Sklerose-Therapie unverzichtbar. Ein erstes kürzlich zugelassenes Biosimilar ist klinisch gleichwertig, wie Studien belegen. Trotzdem sind Vorbehalte in der Praxis verbreitet. Patienten verbinden niedrigere Preise fälschlicherweise mit minderer Qualität. Diese negativen Erwartungen provozieren den Nocebo-Effekt. Er äussert sich in subjektiven Beschwerden oder Therapieabbrüchen, die den therapeutischen Erfolg gefährden.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Omaveloxolon bei Friedreich-Ataxie
Wirksamkeit und Sicherheit über 6 Jahre untersucht
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i
Verlaufsbeurteilungen anhand von aktuellen Langzeit- und Real-World-Daten
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Ältere Patienten mit atopischer Dermatitis
Weshalb der Einsatz von Biologika befürwortet wird
- Magenkarzinom