Monoklonale Antikörper wie Natalizumab sind für die Multiple-Sklerose-Therapie unverzichtbar. Ein erstes kürzlich zugelassenes Biosimilar ist klinisch gleichwertig, wie Studien belegen. Trotzdem sind Vorbehalte in der Praxis verbreitet. Patienten verbinden niedrigere Preise fälschlicherweise mit minderer Qualität. Diese negativen Erwartungen provozieren den Nocebo-Effekt. Er äussert sich in subjektiven Beschwerden oder Therapieabbrüchen, die den therapeutischen Erfolg gefährden.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Klinisch suspekte Arthralgien