Monoklonale Antikörper wie Natalizumab sind für die Multiple-Sklerose-Therapie unverzichtbar. Ein erstes kürzlich zugelassenes Biosimilar ist klinisch gleichwertig, wie Studien belegen. Trotzdem sind Vorbehalte in der Praxis verbreitet. Patienten verbinden niedrigere Preise fälschlicherweise mit minderer Qualität. Diese negativen Erwartungen provozieren den Nocebo-Effekt. Er äussert sich in subjektiven Beschwerden oder Therapieabbrüchen, die den therapeutischen Erfolg gefährden.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Urtikaria: Therapie bei Antihistamin-refraktären Patienten
Guideline empfiehlt neben anti-IgE-Ak auch anti-IL4-α-Ak und BTK-Inhibition
- Typ-1-Diabetes im Kindesalter
Frühe Beeinträchtigung der Glukagon-Gegenregulation
- Psychosen bei Parkinson
Vorsicht bei der Medikamentenwahl
- Ösophaguskarzinom
Endoskopische und chirurgische Innovationen im Vergleich
- PMR und LVV: aktuelle EULAR-Empfehlungen
Polymyalgia rheumatica, Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis
- Zelluläre und systemische Eisenhomöostase
«Steady State» – ein fein tariertes Gleichgewicht
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Erstlinientherapie bei T2D