Das Ovarialkarzinom ist die tödlichste gynäkologische Malignität, und der Grund dafür liegt weniger im initialen Ansprechen als im nahezu regelhaften Rezidiv. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus Hongkong fasst zusammen, was über ovarielle Tumorstammzellen bekannt ist, jene seltene und hochplastische Subpopulation, der Tumorinitiierung, peritoneale Aussaat, Chemoresistenz und Rezidiv zugeschrieben werden. Die Arbeit ist auch deshalb lesenswert, weil sie die Grenzen des Konzepts ausdrücklich benennt: Die gängigen Marker sind Anreicherungswerkzeuge und keine Identitätsnachweise, und die bisherigen klinischen Studien zu stammzellgerichteten Substanzen sind weitgehend negativ ausgefallen.
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