Für das klinische Management des chronischen Koronarsyndroms ist eine präzise Risikostratifizierung mittels Symptomanalyse, Bildgebung und invasiver Diagnostik erforderlich. Ein wichtiger Aspekt ist die Abklärung von Ischämie bei nicht-obstruktiven Herzkranzgefässen (INOCA), die eine funktionelle Testung der Mikrozirkulation im Herzkatheterlabor einschliesst. Im Kontext des akuten Koronarsyndroms, einschliesslich des Myokardinfarkts, entscheidet die Unterscheidung zwischen STEMI und NSTEMI über die Notwendigkeit einer sofortigen Koronarangiografie. Für Patienten mit Mehrgefässerkrankungen bei STEMI wird basierend auf aktuellen Studien eine komplette Revaskularisation empfohlen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung