Stuhlinkontinenz ist ein medizinisches Problem, das die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt, jedoch aufgrund von Schamgefühl der Erkrankten oft undiagnostiziert und untherapiert bleibt. Schätzungen zufolge leiden in der Schweiz ca. 500’000 bis 700’000 Menschen unter einer Inkontinenz. Sie betrifft Personen aller Altersgruppen, tritt jedoch vermehrt im höheren Lebensalter auf. In der Gruppe der über 50-Jährigen sind mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen. Gründe hierfür liegen oftmals in zurückliegenden Geburtstraumata, aber auch in der unterschiedlichen Anatomie.
Autoren
- Dr. med. Meenakshi Aggarwal
- Prof. Dr. med. Heiner Krammer
- Dr. med. Erdmute Entz
Publikation
- GASTROENTEROLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Lavendel-Aromatherapie
Die Angst vorm Zahnarzt nehmen
- Digitale Dermatologie: innovative Projektbeispiele
KI und eHealth-Tools in der HS-Versorgung
- Mantelzelllymphom
Rezidiv nach BTK‑Inhibition – Prognosefaktoren und Therapieoptionen
- Demenzrisiko bei Typ-2-Diabetes
SGLT2-Inhibitoren mit Vorteilen vs. DPP4-Hemmer
- T-Helfer-1-Zellen
Differenzierung und Aktivierung von Th1-Zellen – ein Multi-omics-Ansatz
- Sponsored Content: Klinische Erfahrung mit Atogepant (Aquipta®)
Erfolgreiche Umstellung auf eine orale anti-CGRP-Therapie
- Cannabis bei Schizophrenie
CBD-Vorbehandlung könnte Nebenwirkungen noch verstärken
- Typ-2-Diabetes: kardiovaskuläre Risikoreduktion ist realistisch