Neben der Standardversorgung für alle ALS-Formen, gibt es insbesondere für die monogenetischen ALS-Formen deutliche Fortschritte durch die Entwicklung spezifischer genbasierter Therapieverfahren, aktuell insbesondere der ASO. Somit ist eine genetische Basisdiagnostik, zumindest der häufigsten Gene (SOD1, C9orf72, FUS, TARDP) für alle ALS-Patienten bei Diagnosestellung zu empfehlen.
Autoren
- PD Dr. med. Florian Schöberl, MHBA
- Prof. Dr. med. Peter Reilich, MA
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Dir könnte auch gefallen
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom
Moderne molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapieoptionen
- Therapieresistente Depression
Esketamin-Nasenspray als Monotherapie? Neues bei therapieresistenter Depression
- Analyse von SNVCS-Daten aus dem Zeitraum 2005–2022
FSME-Impfung bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz
- Tuberkulose
Diabetes bei TB-Patienten früh und effizient erkennen
- Trichophyton indotineae
Terbinafin-resistente Dermatophytosen nehmen in Mitteleuropa zu
- Peristomale Hautgesundheit
Präventive Pflegemöglichkeiten im Fokus
- Krankheitsmodifizierende Therapien der ATTR-CM