Zelluläre Seneszenz gilt als ein zentrales biologisches Programm, das in Geweben über die Lebensspanne hinweg sowohl protektive als auch potenziell pathogene Effekte entfalten kann. Persistieren seneszente Zellen, werden sie mit chronischer Entzündung, gestörter Gewebehomöostase und vielfältigen Krankheitsphänotypen in Verbindung gebracht. In den letzten Jahren ist daraus ein klinisch hoch relevantes Forschungsfeld entstanden: Senotherapien – insbesondere Senolytika (selektive Eliminierung seneszenter Zellen) und Senomorphika (Modulation seneszenzassoziierter Signal- und Sekretionsmuster) – werden in präklinischen Modellen breit untersucht, während Human-Evidenz bislang überwiegend aus frühen, kleinen Studien bzw. aus indirekten kliniknahen Datensätzen stammt.
Dir könnte auch gefallen
- «Vergessene Achse» zwischen Pflanzenstoffen, Darm und Systemgesundheit
Mikrobiom und Phytotherapie
- HIV: aktualisierte EACS-Leitlinie
Individualisierter Ansatz zur nachhaltigen Prävention und Versorgung
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Krankheitslast bei Erwachsenen wird häufig unterschätzt
- Evidenzbasierte Diagnostik und Behandlung im medizinischen Setting
Angst- und Depressionsstörungen im Jugendalter
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Wer ist “at risk”?
- Neuroenhancement
Kann man Intelligenz schlucken? Relevante Substanzklassen mal für Gesunde
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Was ist RSV?
- Mikrobiom, Inflammaging und affektive/kognitive Gesundheit