Gicht und Hyperurikämie sind zwei klinische Situationen, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer und renaler Komplikationen einhergehen1. Einer der Hauptgründe hierfür hängt vielleicht damit zusammen, dass Hyperurikämie häufig bei Erkrankungen auftritt, die bereits selbst ein hohes kardiovaskuläres Risiko bergen, darunter Hypertonie, Diabetes oder Adipositas. Dennoch weisen jüngere Studien darauf hin, dass die Hyperurikämie das kardiovaskuläre Risiko durch eine chronische Entzündung, vermehrten oxidativen Stress und eine endotheliale Dysfunktion erhöhen könnte2. Heute stellt sich insbesondere die Frage nach der Behandlung der asymptomatischen Hyperurikämie3. Sollte sie behandelt werden, um das kardiovaskuläre Risiko zu verringern, und falls ja, ab welchen Werten und mit welchem Zielwert?
Dir könnte auch gefallen
- Evidenz, Grenzen und praktische Implikationen
Phytotherapie bei Angststörungen
- Kasuistik: Schluckauf nach Ketoazidose
Vernebeltes Lidocain bringt Linderung
- Hidradenitis suppurativa: Biologika reduzieren Entzündungsprozesse
Therapieempfehlungen richten sich nach dem Schweregrad und der entzündlichen Aktivität
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz
SKYCLARYS™ VERLANGSAMT LANGFRISTIG DAS FORTSCHREITEN DER FRIEDREICH-ATAXIE
- Endometriumkarzinom, malignes Melanom und NSCLC im Fokus
Personalisierte mRNA‑ und Neoantigen‑Vakzinen in der Onkologie
- Konsequenzen für Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Die inflammatorische Subgruppe der Major Depression
- Clostridioides-difficile-Infektion: spezifische Therapie