Das Hautmikrobiom von Patienten mit atopischer Dermatitis (AD) weist eine verminderte bakterielle Diversität auf. Häufig liegt eine Dominanz des Pathogens Staphylococcus aureus (S. aureus) vor. Dieses grampositive Bakterium verstärkt Entzündungsprozesse und wird mit akuten AD-Schüben in Verbindung gebracht. Eine 2024 im JCI Insight veröffentlichte Studie von Clowry et al. bietet Einblicke in die systemischen und kutanen Immunsignaturen, welche mit S. aureus-infizierter pädiatrischer AD assoziiert sind.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Antidiabetikum zur eigenständigen kardiorenalen Therapieklasse
Die Inkretin-Revolution in der Kardiologie
- Prostatakarzinom
Intrakrine und metabolische Tumoradaptation unter Androgendeprivation
- Alopecia areata bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Neue Leitlinie ordnet Evidenzlage topischer und systemischer Therapien ein
- Kardiologie und Ernährung
Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position
- Aktinische Keratosen
Multiple AK-Läsionen feldgerichtet behandeln – Clearance und Convenience abwägen
- Adipositas: multimodaler und interdisziplinärer Ansatz
Neue Schweizer Praxisleitlinie bietet Orientierung
- cSCC: Therapiestrategie und Nachsorgekonzept personalisieren
Umfassende Risikostratifizierung ist nicht trivial: was gibt es Neues?
- Baxdrostat – eine neue Wirkstoffklasse gegen schwer kontrollierbare Hypertonie