Die Schweizerische Gesellschaft für Nephrologie (SGN) befürwortet ein gezieltes Screening bei definierten Risikogruppen. In Anbetracht der Prävalenz von chronischer Nierenerkrankung (CKD) in der Grundversorgung, ist es jedoch kaum möglich, jeden Betroffenen an einen Nephrologen zu überweisen. Eine klare Risikostratifizierung ist daher essenziell. Die medikamentöse Therapie stützt sich auf mehrere Säulen und bezweckt zum einen, die Progressionsgeschwindigkeit des GFR-Abfalls zu bremsen und zum anderen das kardiovaskuläre Risiko zu senken.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vitiligo – Leidensdruck ist nicht zu unterschätzen
Heutzutage lässt sich therapeutisch viel erreichen
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Kommunikation zwischen Spitälern und ambulanter Versorgung
Wie bewährt sich ein digitales klinisches Informationssystem im Praxisalltag?
- Akute Myeloische Leukämie
Therapieentscheidungen zwischen MRD-Monitoring, Transplantation und CAR-T-Zellen
- Psoriasis und metabolische Komorbiditäten: neue Studiendaten
GLP-1RAs zeigten einen wertvollen doppelten Nutzen
- Herzinsuffizienz: Viererkombination als «Guideline-Directed Medical Therapy»
Bei HFrEF etablierter Standard mit individuellen Nuancierungen
- Chronische Entzündung als Treiber der Alterung