Um eine C3-Glomerulopathie (C3G) zu diagnostizieren und von anderen mem- branoproliferativen Glomerulopathien abzugrenzen, ist neben der Bestimmung der Konzentration des Komplementproteins C3 im Blut ausserdem eine Nierenbiopsie erforderlich. Mittels elektronenmikroskopischer Untersuchung und Immunfluoreszenz lassen sich Komplementablagerungen identifizieren. In klinischen Studien zeigte sich, dass Komplementinhibitoren ein grosses therapeutisches Potenzial bieten. Hierbei sind insbesondere Iptacopan und Pegcetacoplan hervorzuheben – beide Komplementinhibitoren erhielten dieses Jahr auch in der Schweiz eine Indikationserweiterung für C3G.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Interview
«Gleichwertig mit Goldstandards für Trauma»
- Psychologie: Emotional Freedom Techniques (EFT)
Emotionale Aufarbeitung mittels Tapping
- Systemischer Lupus (SLE): Was hat Diagnose- und Therapie-Toolbox zu bieten?
Treat-to-target – Konsensempfehlungen für GC-Tapering und Einsatz von DMARDs
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Psoriasis und Übergewicht: Effekte inkretinbasierter Therapien
Klinische Studien beleuchten das Potenzial von Semaglutid, Liraglutid und Tirzepatid
- Eosinophile im Blut bei COPD
Wie viele Messungen braucht es, um sicher zu sein?
- C3-Glomerulopathie – lässt sich die Progredienz aufhalten?