Bei Angiosarkomen handelt es sich um maligne, in unterschiedlichen Körperregionen auftretende Gefässtumoren, die je nach Ursprung auch als Hämangiosarkom, malignes Hämangioendotheliom, oder Lymphangiosarkom bezeichnet werden. Primäre und sekundäre Angiosarkome machen etwa 2% aller Weichteilsarkome aus. In Verdachtsfällen erfolgt vor Durchführung einer Biopsie die lokale Ausbreitungsdiagnostik – Methode der Wahl ist die Magnetresonanztomografie (MRT) mit Kontrastmittel.
Autoren
- Dr. med. Hans-Joachim Thiel
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung
Zielgerichtete Therapieoptionen auf dem Vormarsch
Erkennen und Managen Seltene Epilepsie-Syndrome
- MACE-Risiko, Herzinsuffizienzinzidenz und Gesamtmortalität
Das metabolische Syndrom als kardiovaskulärer Risikofaktor
- Glaukom im höheren Lebensalter: Progredienz verlangsamen
IOD-Senkung ist derzeit die einzige evidenzbasierte Behandlung
- Sponsored Content: Neurofibromatose Typ 1 (NF1)
Mirdametinib erhält Zulassung für Kinder und Erwachsene mit NF1
- Vektor-übertragene Infektionen mit Hautmanifestationen
Arboviren und Leishmaniose in Europa
- Multimorbidität und Funktionsfähigkeit im höheren Lebensalter