Chronische Prurigo geht mit hartnäckiger Papel- und Knotenbildung der Haut einher und wird mittlerweile als eigenständige Erkrankung definiert. Dies war jedoch nicht immer so: jahrzehntelang war Prurigo von Irrtümern und Missverständnissen geprägt. In diesem Zusammenhang wurde Prurigo auch als «Cindarella-Disease» bezeichnet. Inzwischen haben Forschungsbemühungen Früchte getragen, sodass aktuell ein zugelassenes Biologikum zur Verfügung steht und weitere systemische Wirkstoffe in fortgeschrittenen Phasen der klinischen Entwicklung sind.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Reizdarmsyndrom
RDS oder Endometriose?
- Typ-2-Diabetes: Sarkopenie und «Frailty»
Wie lässt sich der Abbau der Skelettmuskulatur aufhalten?
- Cholangiokarzinom
Moderne molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapieoptionen
- Therapieresistente Depression
Esketamin-Nasenspray als Monotherapie? Neues bei therapieresistenter Depression
- Analyse von SNVCS-Daten aus dem Zeitraum 2005–2022
FSME-Impfung bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz
- Tuberkulose
Diabetes bei TB-Patienten früh und effizient erkennen
- Trichophyton indotineae
Terbinafin-resistente Dermatophytosen nehmen in Mitteleuropa zu
- Peristomale Hautgesundheit