Die Angina pectoris gilt traditionell als Leitsymptom der Koronarsklerose. Dennoch zeigen Beobachtungen, dass ein relevanter Teil von Patienten mit typischen Angina-Beschwerden bei der invasiven Koronarangiografie (Koro) keine hämodynamisch bedeutsamen Stenosen aufweist. Diese Konstellation, häufig als INOCA (Ischemia and Non-Obstructive Coronary Arteries) oder ANOCA (Angina and Non-Obstructive Coronary Arteries) bezeichnet, kann diverse Mechanismen haben – einer davon ist der Koronararterienspasmus (Coronary Artery Spasm, CAS).
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung