Eine internationale Untersuchung zeigt, dass eine frühzeitige orale Antikoagulation nach Schlaganfall bei Vorhofflimmern sicher ist und das Risiko erneuter Ereignisse senkt. Dagegen konnten weder eine ferngesteuerte ischämische Konditionierung noch eine prophylaktische Antibiotika- und Antipyretika-Therapie die Prognose verbessern. Auch ein individualisiertes Blutdruckmanagement brachte keinen signifikanten Vorteil. Hoffnung macht jedoch eine minimal-invasive Operation bei lobären Hirnblutungen, wie die ENRICH-Studie belegt.
Autoren
- Leoni Burggraf
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- SURPASS-CVOT
Tirzepatid versus Dulaglutid bei T2D mit ASCVD
- Sekundärprävention nach ACS: individuell optimiertes Lipidmanagement
Trend zu früher Kombinationstherapie und neue Strategien zur Lp(a)-Senkung
- Swiss Oncology in Motion
Modul SOiM Breast Cancer
- Pädiatrische Hirntumoren
Psychiatrie versus Neuroonkologie: Diagnostische Fallstricke
- Was die jüngsten Studien über das gesamte EF-Spektrum für die Praxis bedeuten
Herzinsuffizienz – das Evidenz-Update 2026
- Akuter ischämischer Schlaganfall
Alteplase und Tenecteplase auf dem gleichen Level
- CKD bei Typ-2-Diabetikern: evidenzbasierte optimierte Therapie