Schlaf- und zirkadiane Rhythmusstörungen (SCRDs) treten häufig als frühe Komorbiditäten bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (AD) und Parkinson (PD) auf, oft Jahrzehnte vor den typischen Symptomen. Schlaf ist zentral für die Gehirngesundheit, da im Slow-Wave Sleep (SWS) Abfallprodukte wie Amyloid-Beta (Aβ) und Tau über das glymphatische System entfernt werden. Die pharmakologische Behandlung von SCRDs muss daher sorgfältig erfolgen, um eine Verschlechterung der Pathologie zu vermeiden.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Therapie nicht-tumorbedingter Schmerzen
Für Schmerzen des Bewegungsapparates Opioide nicht leichtfertig verordnen
- Migräne
Fremanezumab bei komorbider Migräne und Depression
- Fallbeispiel
Moyamoya-Erkrankung bei einer 23-jährigen Patientin
- Dapagliflozin bei T2D und Herzinsuffizienz
Epikardiales Fett bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und HF reduziert
- Ein Knotenpunkt biologischer Alterung
Mitochondriale Dysfunktion und Energiestoffwechsel
- Health Literacy
Förderung der Gesundheitskompetenz: von der abstrakten zur konkreten Ebene
- Pharmakologische Therapie
Angstsymptome bei Essstörungen
- Fallbeispiel