Schlaf- und zirkadiane Rhythmusstörungen (SCRDs) treten häufig als frühe Komorbiditäten bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (AD) und Parkinson (PD) auf, oft Jahrzehnte vor den typischen Symptomen. Schlaf ist zentral für die Gehirngesundheit, da im Slow-Wave Sleep (SWS) Abfallprodukte wie Amyloid-Beta (Aβ) und Tau über das glymphatische System entfernt werden. Die pharmakologische Behandlung von SCRDs muss daher sorgfältig erfolgen, um eine Verschlechterung der Pathologie zu vermeiden.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Klinisch suspekte Arthralgien
«Watchful waiting» oder Intervention?
- Tumoren des Calcaneus
Diagnostische Herausforderungen seltener Fersentumoren
- Blutung im oberen GI-Trakt: Hämatemesis, Hämatochezie oder Meläna?