Die Behandlung des ischämischen Schlaganfalls hat durch die Einführung der intravenösen Thrombolyse und der mechanischen Rekanalisation enorme Fortschritte gemacht. Während die Thrombolyse weiterhin eine wesentliche Rolle spielt, hat die mechanische Thrombektomie in den letzten Jahren durch verbesserte Techniken und optimierte klinische Abläufe neue Perspektiven eröffnet. Studien belegen die signifikante Verbesserung der Rekanalisierungsraten und das klinische Outcome, insbesondere bei Patienten mit proximalen Gefässverschlüssen der vorderen Zirkulation. Die Kombination von IVT und mechanischer Rekanalisation hat sich als die effektivste Methode zur Behandlung akuter Schlaganfälle etabliert.
Autoren
- Dr. med. Andreas Schweikert
- Dr. med. Timo Kahles
- Prof. Dr. med. Luca Remonda
- Prof. Dr. med. Krassen Nedeltchev
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter
Zusammenhänge von Restless-Legs-Syndrom und Wachstumsschmerzen
- Zwischen Hoffnung und Evidenzlücken
Tinnitus und Phytotherapie
- Case Report
17-jähriger Patient mit Akne fulminans
- Onkologie
Studien-Updates vom ESMO-Kongress
- Hochdosierter Influenza-Impfstoff
Geringere Hospitalisierungsraten – auch bei Herzinsuffizienz
- Von Statinen bis Metformin