SGLT2-Hemmer reduzieren auch bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und erhaltener Nierenfunktion das Risiko für das Fortschreiten einer Nierenerkrankung signifikant, wobei der relative Nutzen unabhängig vom Albuminurie-Status ist. Eine Kohortenstudie zeigte jedoch, dass der absolute Nutzen stark vom individuellen Ausgangsrisiko abhängt und sich mithilfe eines Vorhersagemodells besser abschätzen lässt als allein über Albuminurie-Grenzwerte. Ein solcher prädiktionsbasierter Ansatz könnte die Therapie gezielter steuern und mehr Fälle von Nierenprogression verhindern als die bisherige leitlinienbasierte Strategie.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
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